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und hinterließ das Gut ſeinem einzigen Kinde und ihrem Manne. Von dieſer Zeit an lebte von Mekeroth in einer ruhigen und glücklichen Ehe mit ſeiner jungen Frau. Sie hatte jetzt das acht und zwanzigſte Jahr erreicht, und die zwei hoffnungsvollen Sprößlinge Matts und Ulla ſtanden in einem Alter von 10 oder 11 Jahren.
Als der Herr und die Frau in den Garten ge⸗ langt waren, ſetzten ſie ihren Spaziergang auf dem breiteſten Sandpfade fort, und wandten ſich dann nach den Treibbeeten. Ihre Gemüther, die ſelten oder nie von Kummer oder Leidenſchaften erſchüttert wurden, genoſſen einer innigen Wonne, ohne eigentlich von ihr zu wiſſen oder fie auf irgend eine Art zu empfinden. —„Wir gehen, glaub ich, nach dem Gurkenbeete, Au⸗ rorchen, oder nicht?“—„Ja,“ verſetzte ſie.
Auf der einen Seite der Treibbeete ſtand ein grü⸗ ner Holzſopha, um den Spazierengehenden zum Ruhe⸗ punkt zu dienen. Von hier aus konnte man auch zu⸗ gleich all das Schöne und Nützliche beſchauen, was aus der Erde emporkeimte. Gerade über von dem Gartenſopha befand ſich auf der andern Seite ein ebenfalls grünes Schaukelbrett, das auf zwei Böcken lag.—„Geſtern,“ ſprach er,„ſaßen wir auf dem Sopha; heute, glaube ich, ſetzen wir uns auf das Schau⸗ telbrett. Aurorchen, oder nicht?“—„Ja, lieber Me⸗ keroth, laß uns das thun,“ erwiederte ſie.
Die Herrſchaft ſetzte ſich alſo und ſchaukelte ganz hübſch und ſachte. Der Abend goß ſeine milde Küh⸗ lung aus, und von den Hecken aus verbreitete ſich der Duft der ſchönen Herbſtblumen weit umher. Aurora ſchaute mit heiterem und zufriedenem Geſichte nach allen Richtungen hin; ſie klopfte dazwiſchen ihrem
Mann auf die Hand des kranken Armes; dann wandte
ſie ſich wieder nach den Blumenhecken, und ſog ihren Wohlgeruch ein.—„Es iſt ein gar zu herrlicher Abend,“ ſagte der Kapitain,„kein Monat im Jahre übertrifft den September, wenn er ſchön ſein will;


