Teil eines Werkes 
3. Th. (1857)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

20

noch in Bereitſchaft? Doch ich bin zu unerſättlich. Sie ſind nig fertig, nicht wahr? Oye Nein, Sir, ich bin noch nicht zur Hälfte fertig,« ent⸗ in e gegnete der Verwalter mit einſchmeichelndem Lächeln.»Es niſ freut mich, zu finden, daß ich wahrſcheinlich Ihre Zufrieden bleit heit erwerben werde. Sie ſollen nicht blos eine Oper haben, ſind ſondern auch ein Ballet.« ſtt Ein Ballet, Fairlie! Braviſſimo! das iſt herrlich, das o iſt köſtlich! Aber wen haben Sie engagirt? Doch nicht etwa Jn die Colombe? Dieſe läßt ſich nicht verlocken.« Glauben Sie, Sir?« rief der Verwalter mit ſchlauem ich! Blick, indem er Gage zugleich auf das Knie pochte.»Wie ihr ganzes Geſchlecht läßt auch Mademoiſelle Colombe ſich Ver überreden, wenn nur das geeignete Argument angewendet Sie wird, und ich habe nicht verſäumt, davon Gebrauch zu ma⸗ enge chen. Ein Diamantenhalsband erwies ſich als unwiderſteh⸗ das lich. Die blendende Colombe kommt, und nicht allein. Li⸗ 3w ſette, die liebenswürdige Liſette, begleitet ſie, eben ſo wie ich Flore und Leontine, und noch ein halbes Dutzend andere be⸗ zaubernde Geſchöpfe.* ſin Colombe und Liſette, Flore und Leontine! rief Gage, win . indem er jubelnd in die Hände klatſchte.Fürwahr, Fairlie, Sie haben Wunder gethan! Sie müſſen es ſich furchtbares ie, Geld haben koſten laſſen.« gu O laſſen Sie das gut ſeyn, Sir; ich habe natürlich Mi nicht geknauſert. Sind Sie mit mir zufrieden, Sir? Zufrieden? Ich wäre ja ein undankbarer Menſch, wenn ſe ich es nicht wäre! Sie ſind der beſte Menſch, den die Erde i trägt, Fairlie!« Va Ich freue mich, dies von Ihnen zu hören, Sir, ent⸗ zu gegnete der Verwalter, indem er ſich mit Anerkennung ver⸗ ich