Teil eines Werkes 
3. Th. (1857)
Entstehung
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um der nachfolgenden Mittheilung größeren Nachdruck zu geben.

Erſtens, fuhr er nach einigen Secunden fort,er⸗ ſtens werden Sie ein herrliches Concert haben, ein Con⸗ cert, wie es außerhalb der Mauern der italieniſchen Oper noch niemals gehört worden. Ich habe die beſten Sänger dieſes Hauſes engagirt. Der göttliche Farinelli wird hier ſingen, ja Sir, Farinelli! er, der die verlockendſten Einladungen der ſtolzeſten Edelleute, ihre Landſitze zu beſuchen, zurückgewieſen, hat ſich dazu verſtanden, hierher zu kommen.

Sie ſetzen mich in Erſtaunen!« rief Gage, kaum im Stande zu glauben, was er hörte,Farinelli will hierher kommen? Davon würde ja in ganz London geſprochen werden!

Schon als ich fortging, ward von nichts Anderem ge⸗ ſprochen. Das Gerücht verbreitete ſich ſchr ſchnell. Anfangs thaten einige Leute, als ob ſie daran zweifelten, da aber Fa⸗ rinelli ſelbſt der Rachricht nicht widerſprach, ſo ward ſie all⸗ gemein geglaubt. Farinelli koſtet mich viel, ſehr viel. Er wollte nicht ohne Cuzzoni kommen, und Cuzzoni wollte nicht ohne Seneſio kommen, deshalb mußte ich ſie alle Drei enga⸗ giren.

Alle Drei!« rief Gage mit ausbrechendem Enthuſias⸗ mus.»Da könnten wir ja Händel's»Ptolomäus« zur Auffüh⸗ rung bringen, dafern wir nur Muſiker hätten, um die Sän⸗ ger zu begleiten!«

Sie können jede beliebige Oper aufführen, ſo weit Mu⸗ ſiker in Frage kommen, denn ich habe auch das ganze Orche⸗ ſter engagirt.

Das Maß von Gage's Erſtaunen war nun voll.

»In der That, Fairlie,« rief er,»Ihre Ideen über⸗ treffen noch die meinen. Welche andere Wunder haben Sie