Teil eines Werkes 
3. Th. (1857)
Entstehung
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Gage faſt in einem Zuſtand von Betäubung zurückblieb, wäh⸗ rend Fairlie ſich gleichzeitig wieder aus ſeinem Verſteck her⸗ vorſtahl.

III. Fairlie's erfler Zug, und wie derſelbe ablief.

Fairlie war ein Mann von großer Energie. Er unter⸗ ſchätzte nicht die Gefahr, welche ihm drohte, ſondern trat ihr kühn gegenüber, und ihr ſchreckender Umfang ſchien ſich⸗ als er ſie ſo in's Auge faßte, zu mindern, und er ward in ge⸗ wiſſem Grade wieder ruhig.

Aber wie kam es, wird man vielleicht fragen, daß er den Beweis ſeines Verbrechens nicht ſchon längſt vernichtet hatte? Warum bewahrte er ein Document auf, welches, ſo⸗ bald es zu Tage kam, unvermeidlich ſeinen Ruin herbeiführen mußte?

Die Antwort hierauf iſt, daß gewiſſe Gewiſſensbeden⸗

ken ihn davon zurückgehalten hatten, denn unter allen Um⸗ ſtänden übt das Gewiſſen einen Einfluß ſelbſt auf das hart⸗ näckigſte Gemüth, und ſo verſtockt Fairlie auch war, ſo war er doch für dieſe Stimme noch nicht ganz taub. Ueberdies war er durch ein feierliches Verſprechen gebunden, das Teſtament nicht zu vernichten, und obſchon Verſprechungen, wie feier⸗ lich ſie auch gegeben ſeyn mochten, ſonſt wenig Gewicht bei ihm hatten, ſo hatte er doch in dieſem Falle ſein Wort gewiſ⸗ ſenhaft gehalten.

Wir wollen nun erzählen wie es kam, daß er ein ſol⸗ ches Verſprechen gegeben.

Noch am Todestage ſeines Gönners hatte er, während er die Papiere des armen Sir Warwick durchmuſterte, dieſes

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