Teil eines Werkes 
3. Th. (1857)
Entstehung
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Ruhe zuzubringen. Und nun, Peg, welche Belohnung erwar⸗ ten Sie für den wichtigen Dienſt, den Sie mir zu leiſten ſich erbieten denn ich darf wohl annehmen, daß Sie nicht ganz uneigennützig ſind?

Allerdings nicht ganz. Mir gefällt dieſes ſchöne Haus ſo ſehr, daß ich gern hier bleiben möchte.«

O nichts iſt leichter als dies, ſobald ich einmal wieder Herr bin.«

Ja, aber dann muß ich Herrin ſehn!« rief ſie ſtolz, und betrachtete ihre herrliche Geſtalt in einem Spiegel auf der entgegengeſetzten Seite des Zimmers.

Ich verſtehe Sie nicht.«

Und doch ſpreche ich, wie mich dünkt, ziemlich verſtänd⸗ lich,« entgegnete ſie lächelnd.Zum Lohne für das koſtbare Document, welches ich produciren werde, müſſen Sie mir auf die Güter, die Ihnen dadurch zufallen, denſelben Anſpruch geben, den Sie beſitzen.

Sie wollen doch nicht damit ſagen, daß ich Sie heira⸗ then ſoll?« rief Gage.

Unter keiner andern Bedingung leihe ich Ihnen meine Hilfe. Wenn Sie wieder Herr von Monthermer Caſtle wer⸗ den, ſo muß ich rechtmäßige Herrin werden. Ich bringe Ih⸗ nen eine glänzende Ausſteuer mit, glänzender als die vor⸗ nehmſte Dame in der Grafſchaft Ihnen bieten könnte. Doch nun kein Wort mehr. Ueberlegen Sie ſich meinen Vorſchlag, und laſſen Sie mich Ihren Entſchluß wiſſen. Eher aber über⸗ antworte ich jenes Teſtament den Flammen, als daß ich meine Bedingungen ändere. Entſcheiden Sie daher, wie Sie es für angemeſſen halten. Adieu!

Mit dieſen Worten verließ ſie das Zimmer, in welchem