Teil eines Werkes 
3. Th. (1857)
Entstehung
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Aber wie ſind Sie denn dazu gekommen? In dieſer Beziehung muß ich erſt zufriedengeſtellt werden?

Das ſollen Sie auch,« entgegnete ſie.»Hören Sie mich an. Als ich die fragliche Entdeckung machte, welche wahrſcheinlich zu wichtigen Folgen führen und Fairlie in demſelben Augenblicke ſtürzen wird, wo er im Begriff ſteht, die Beute zu packen, nach welcher er ſo lange geſtrebt, überlegte ich, auf welche Weiſe ich in den Beſitz des gegen ihn ſprechenden Beweiſes gelangen könnte, und beſchloß endlich, einen Diener dazu zu benutzen, den ich ſchon lange in meinem Sold gehabt.*

Sie meint den doppelzüngigen Schurken Pudſey, mur⸗ melte Fairlie bei ſich ſelbſt.»Doch nein wenn Pudſey es wäre, ſo würde er mich nicht vor ihr gewarnt haben. Jetzt weiß ich's es iſt Bellairs. Das Teſtament aber iſt in Si⸗ cherheit in vollſtändiger Sicherheit ſie kann es nicht vorzeigen.

Weiter!« ſagte Gage, als er bemerkte, daß Mrs. Je⸗ nyns zögerte.

Vielleicht billigen Sie die Mittel, deren ich mich be⸗ diente, nicht; in Fällen dieſer Art aber iſt jede Kriegsliſt er⸗ laubt. Fairlie ward durch meinen Spion genau beobachtet und es ergab ſich, daß er das fragliche Document aus der großen eiſernen Caſſe, in welcher er es bis jetzt verwahrte, herausgenommen und mit andern Papieren von kaum gerin⸗ gerer Bedeutung, weil durch dieſe ſeine Unredlichkeit gegen Sie noch mehr bewieſen wird, in einen kleinen Koffer gelegt hatte. Nun merken Sie wohl, dieſer Koffer befindet ſich in meinem Gewahrſam und ſoll morgen zum Vorſchein kommen. Sind Sie nun zufrieoengeſtellt**

Gage gab keine Antwort und ſie fuhr fort: