Teil eines Werkes 
3. Th. (1857)
Entstehung
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Sie von ſeinem Verbrechen erlangt, ſondern laſſen Sie Sir Hugh Poynings bitten, ſich morgen auf dem Schloſſe einzufinden.

Sir Hugh wird wahrſcheinlich nicht kommen und ſollte er auch kommen, ſo wird er doch Ihren, durch nichts unter⸗ ſtützten Angaben keinen Glauben beimeſſen; er hat jedenfalls keine ſehr hohe Meinung von Ihnen, denn ich brauche Sie wohl kaum an die Anklage zu erinnern, welche ſein Sohn Arthur gegen Sie vorbrachte, als ich das letzte Mal im Groom⸗Porter's Hotel ſpielte.

Dieſe Anklage war eine ſchändliche Verleumdung doch ſchweigen wir jetzt davon. Schicken Sie nur nach Sir Hugh bitten Sie ihn auf ſo dringende Weiſe, daß er ſich nicht weigern kann zu kommen. Laſſen Sie ihn auch ſeinen Sohn mitbringen, wenn er will es iſt mir ganz gleich. Ich werde beweiſen, was ich geſagt habe.

Es trat eine Pauſe ein, während welcher es dem Ver⸗ walter zu Muthe war, als läge er auf der Folterbank.

Endlich ward das Schweigen durch Gage unterbrochen.

Alles dies kann ſeyn, wie Sie verſichern und ich will es nicht ſtreitig machen, ſagte er ernſt,»ich werde aber mich nie dazu verſtehen, ſo gegen Fairlie zu handeln, ſo lange nicht das Teſtament producirt wird.«

Und es wird producirt werden.

Aber auf welche Weiſe? Wenn Fairlie es hat, ſo wird er es wahrſcheinlich nicht herausgeben.

Es iſt nicht mehr in ſeinem Beſitz.

Der Verwalter zuckte zuſammen und konnte einen Aus⸗ ruf des Schreckens kaum unterdrücken.

Sie ſollen das Teſtament im rechten Augenblicke ha⸗ ben, das verſpreche ich Ihnen, fuhr Miſtreß Jenyns fort.

4.

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