Teil eines Werkes 
3. Th. (1857)
Entstehung
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Erkenntlichkeit für ſeine Mühe als Teſtamentsvollſtrecker und Vormund.*

Sie haben den richtigen Beweggrund getroffen.« ent⸗ gegnete Miſtreß Jenyns»wie ich Ihnen ſogleich zeigen werde. Ihr Vater ſtarb in Folge eines Sturzes auf der Jagd am 10. Februar 1728.*

Ganz richtig an dieſem Tage geſchah das traurige Freigniß,« bemerkte Gage ſeufzend.

Nun merken Sie wohl,« fuhr Miſtreß Jenyns fort, am 9. Februar dieſes Jahres, alſo am Tage vor dieſer un⸗ erwarteten Kataſtrophe, machte Ihr Vater ſein Teſtament und ernannte Sir Hugh Pohnings von Reedham zu ſeinem alleinigen Teſtamentsvollſtrecker und Ihrem Vormund.«

Sir Hugh Poynings mein Vormund!s rief Gage.

Fairlies Name ward gar nicht erwähnt. Errathen Sie nun den Beweggrund, aus welchem er ein Document unterſchlug, welches ihn aller Gewalt über Sie beraubte? Wäre Sir Hugh Poynings Ihr Vormund geworden, ſo hätte Fairlie niemals Gelegenheit gehabt, ſeine nichtswür⸗ digen Anſchläge gegen Sie zur Ausführung zu bringen. Nach dem, was ſpäter an den Tag gekommen iſt, zu urtheilen, läßt ſich nicht bezweifeln, daß Ihr Vater in Bezug auf ſeinen Ver⸗ walter einige Entdeckungen gemacht hatte, die ihn bewogen, an ſeiner Stelle einen andern Teſtamentsvollſtrecker und Vor⸗ mund zu ernennen und wahrſcheinlich wäre, wenn er nur noch einige Tage länger gelebt hätte, Fairlie dieſes Dienſtes gänz⸗ lich entlaſſen worden.«

»Und Sie haben dieſes Teſtament geſehen?«

Ja wohl aber laſſen Sie mich ausreden. Fairlie iſt im Hauſe. Vorige Nacht kam er heimlich hier an. Wenn Sie ihn ſehen, ſo laſſen Sie ſich durch nichts die Kenntniß merken, welche