Wein war hineingekommen und der Verſtand heraus, das iſt Wahrheit, Sir.«
„Eine ſehr ſchlechte Entſchuldigung, Pudſey. Einem Trunkenbold kann man kein Vertrauen ſchenken. Ihr taugt nicht für meinen Dienſt.“
„Ich verdiene einen Verweis, das geſtehe ich ſelbſt, Sir, aber ich werde keine ſolche Indiscretion wieder begehen, dar⸗ auf können Sie ſich verlaſſen. Auch fällt es mir nicht ein, Sie in dem ruhigen Beſitze dieſer ſchönen Herrſchaft ſtören zu wollen, Sir.
„Das könntet Ihr auch nicht, Pudſey, das könntet Ihr auch nicht!“
„Na, Sir, was das betrifft, ſo habe ich eine andere Meinung,“ entgegnete der Kellermeiſter lächelnd, denn die Stichelreden und Unfreundlichkeit Fairlie's hatten ihn gereizt. „Mein Zeugniß, glaube ich, würde Maſter Monthermer ſehr nützlich ſeyn, wenn er es ſich in den Kopf ſetzen ſollte, Ihre Anſprüche ſtreitig zu machen, und ich glaube, ich könnte ihm auch den Weg andeuten, um noch einige andere wichtige Zeu⸗ gen zu finden.*
„Hm! glaubt Ihr das wirklich, Pudſey?“
„Ich bin ſo ziemlich überzeugt davon. Ich weiß ganz genau, wie die Bücher geführt worden ſind, mit erdichteten Poſten und ſo weiter, wie Maſter Monthermer Vorſchüſſe von ſeinem eigenen Gelde gemacht worden ſind, wie er ver⸗ leitet worden iſt, Schuldverſchreibungen und Hypotheken un⸗ ter falſchen Vorſtellungen zu unterſchreiben und ſogar ohne die verſprochenen Darlehen zu erhalten. Das alles weiß ich und könnte es verrathen, wenn ich ſonſt wollte.«
„Allerdings könntet Ihr ſolche verleumderiſche Be⸗


