Teil eines Werkes 
3. Th. (1857)
Entstehung
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Sie will ihm den Plan mittheilen, von welchem ſie

geſtern Abend im Spielzimmer ſprach,« dachte Pudſeh.»Wenn

ich davon etwas erfahren könnte, ſo gäbe mir dies vielleicht noch mehr Macht über Fairlie. Vielleicht kann ich unbemerkt mich der Glasthür nähern.«

Hierauf kletterte er zum Fenſter hinaus und kroch die Wand des Hauſes entlang, bis er nur noch wenige Schritte vom Eingange zu der Bibliothek entfernt war.

Verdammt ſoll dieſes Weib ſeyn!« rief er.»Sie iſt zu ſchlau. Die Thür iſt geſchloſſen und ich kann nichts hören. Laßt uns ſehen, was auf der andern Seite ſich vielleicht thun läßt.*

Somit kehrte er um, kletterte wieder in den Speiſeſaal hinein und eilte ſo raſch er konnte nach dem gewöhnlichen Eingange zur Bibliothek, unglücklicherweiſe aber war dieſe verſchloſſen.

Was war nun zu thun?

Er, beſchloß hineinzugehen plötzlich vielleicht konn⸗ te er wenigſtens ein Wort erſchnappen, welches ihm über das Project der Dame einigen Aufſchluß gab.

Gedacht, gethan. Die Thür aufwerfend, prallte er in das Zimmer hinein, ſah ſich aber ſehr getäuſcht.

Wyſtreß Jenyns ſaß an einem Tiſche und ſchrieb, wäh⸗ rend Gage im Zimmer auf⸗ und abging.

Als der Kellermeiſter hereintrat, blieb Monthermer ſte⸗ hen, ſah ihn zornig an und fragte ihn, was er hier ſuche.

Pudſey ſtammelte eine Entſchuldigung und zog ſich eiligſt wieder zurück, wobei er jedoch Sorge trug, beim Hin⸗ ausgehen die Thür angelehnt zu laſſen.

Aber auch hierin ward ſeine Abſicht vereitelt, denn kaum

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