Teil eines Werkes 
1. Th. (1857)
Entstehung
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Druck. Gleichzeitig bemerkte er, daß auch der ſtattliche Hidalgo da war und mit dieſer zweiten Señora tanzte.

Aber es war keine Zeit zu Erklärungen. Als ſeine Tän⸗ zerin ſah, daß er zögerte, errieth ſie fofort den Grund, ſtampfte ungeduldig mit dem kleinen Fuße und rißihn weiter fort.

Nach noch einigen Figuren erreichten ſie das Ende der Colonne, wo dann die keuchende Dame geſtand, daß ſie ganz erſchöpft ſey und ſich ſetzen müſſe.

Sämmtliche Sophas waren bereits in Anſpruch genom⸗ men, ſo daß ſie ſich in das Spielzimmer begeben mußten, wo ſie einen Sitz fanden.

In der Mitte dieſes Spielzimmers ſtand ein ovaler Tiſch, um welchen ſich eine Menge Spieler beiderlei Geſchlechts ver⸗ ſammelt hatten. Es thut uns leid, ſagen zu müſſen, daß die weiblichen Pointeurs ſogar die Mehrzahl bildeten. Brice Bun⸗ bury fungirte als Banquier am Pharotiſche und Jack Braſſey und Nat Miſt, welche erſt dieſen Abend natürlich ganz uner⸗ wartet im»Engel angekommen waren als Croupiers.

Jede Gelegenheit zum Spiel war hier gewährt. Außer Pharo, Hazard, Picket und Gleek ward auch in jeder Ecke an kleineren Tiſchen geſpielt.

So furchtbar anſteckend iſt das Spielfieber, daß ſelbſt die ſchöne Spanierin ihm nicht entrinnen konnte. Sie war ſchon lange ſeinem verderblichen Einfluſſe ausgeſetzt geweſen, ehe ſie den Wunſch zu erkennen gab, ſich dem Pharotiſche zu nähern und ſobald ſie einmal den grünen Teppich erblickte, ward der Drang, ihr Glück zu verſuchen, unwiderſtehlich⸗ Sie hatte, wie ſie Gage in leiſem, eindringlichem Tone verſi⸗ cherte, noch nie in ihrem Leben geſpielt ja ſie konnte kaum eine Karte von der andern unterſcheiden aber er ſollte ſie unterrichten.

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