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neues Leben zu beginnen, ſo will ich mich verbindlich machen, Ihnen ein reizendes Weib zu ſchaffen.«
»Meiner Treu, das dachte ich mir. Indeſſen um Euch die Wahrheit zu ſagen, mein junger Mentor, ich habe allen Gedanken an die Ehe entſagt. Dieſelbe iſt nicht im mindeſten nach meinem Geſchmack. Vergnügen iſt Alles, was ich begehre, und wenn ich eine Unterredung mit eurer bezaubernden Her⸗ rin zu erlangen ſuche, ſo denke ich dabei an weiter nichts, als eine halbe Stunde auf angenehme Weiſe zuzubringen.*
»Nun, ich habe keine Geduld mehr mit Ihnen, rief der Page,»und ich werde den Bruder meiner Herrin auffordern, Sie ihr nicht zu nahe kommen zu laſſen.«
»Eure Herrin wird Euch für eure Einmiſchung nicht danken. Ihr Hauptbeweggrund, aus welchem ſie überhaupt auf dieſen Ball kam, war, mit mir zuſammenzutreffen, und wenn Ihr nun Hinderniſſe in den Weg legt, ſo werdet Ihr ihr unendlichen Verdruß verurſachen.
„Sie ſind ein großer Geck und ſchmeicheln ſich, alle Leute müßten ſich in Sie verlieben.«
»Allerdings bin ich eitel genug zu glauben, daß einige Perſonen gegen meine Vorzüge nicht ganz gleichgiltig ſind und unter dieſe kann ich auch eure anbetungswürdige Herrin zählen.*
»Wenn meine Herrin ſo dächte wie ich, ſo würde ſie lieber ſterben, als Sie wiſſen laſſen, wie viel ihr an Ih⸗ nen liegt.*
»Zum Glück iſt eure Herrin Euch nicht in jeder Bezie⸗ hung ähnlich. Und nun, ehe wir ſcheiden, vergönnt mir einen flüchtigen Anblick eures Geſichtes. Es muß ſehr hübſch ſehn, wenn man von der Geſtalt ſchließen kann.«
»Hübſch oder nicht hübſch, ſo iſt es nicht meine Abſicht
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