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nicht blos wegen der Schönheit, ſondern auch wegen des Witzes ſeiner Bewohnerinnen berühmt geweſen.
Wir verlaſſen indeſſen dieſen heiteren Wirrwar unter freiem Himmel, um den Gäſten in das Haus zu folgen.
Die meiſten derſelben ſind nun angekommen, denn ſie ſind ſeit beinahe einer Stunde in faſt ununterbrochener Rei⸗ henfolge herbeigeſtrömt.
So groß der Ballſaal auch iſt, ſo muß er doch ziemlich voll ſehn, glauben die Zuſchauer und ſie haben Recht.
Wie viele beturbante Türken, Mandarinen mit hohen Abſätzen, Cavaliere in der Tracht des luſtigen Monarchen, Holländer in ungeheuren Pumphoſen, ſtattliche Spanier und ernſte Venetianer in Sammtmänteln, ſeidenen Wämſern und Tricots, wie viele komiſche Perſonagen mit ungeheuren Wän⸗ ſten und unförmlichen Beinen, einige mit zwei Geſichtern, eines hinten und eines vorn und ſo ſinnreich eingerichtet, daß man nicht ſagen kann, welches das richtige iſt, wie viele ſchwarze und rothe Dominos, wie viele feiſte Mönche, Quack⸗ ſalber und Pilgrime, wie viele Odalisken und Schäferinnen, griechiſche Nymphen und indiſche Prinzeſſinnen, Frauen mit zwei Geſichtern, paſſende Tänzerinnen für die eben erwähn⸗ ten dergleichen Männer, altväteriſche Dorfdamen in ellen⸗ hohen Hüten, ſich auf Krückenſtäcke ſtützend und von ſchlan⸗ ken nettgeputzten Bauernmädchen begleitet, wie viel ſolche Masken und wie viele andere durch die weitgeöffneten Pfor⸗ ten des»Engels« an dieſem Abend einzogen, darüber brau⸗ chen wir hier weiter keine Erörterungen anzuſtellen.
Es genüge, wenn wir ſagen, daß, nachdem ſie von Maſter Briscon und ſeinen Leuten alle in das Ballzimmer geleitet worden, für die Tänzer durchaus nicht zu viel Raum
übrig blieb.
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