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XIX. Der Maskenball.
Groß war der Tumult auf der Straße vor dem„Engel“, als bald nach neun Uhr die zu dem Maskenball geladenen Gäſte anzukommen begannen.
Der geräumige Platz vor dem Hotel war von dichten Zuſchauermaſſen angefüllt, durch welche Wagen und Sänf⸗ ten ſich nur mit Mühe den Weg bahnten.
Lakeien und Fackelträger ſchrien fortwährend durchein⸗ ander. Die erſten hieben mit ihren langen Stöcken rechts und links um ſich und die letzteren fuhren den Zuſchauern, die ſich zu weit herandrängten, mit ihren von Oel triefenden Fackeln unter die Naſen.
Trotz einiger Zwiſtigkeiten Kutſchern und übrigen Trabanten größtentheils in ſehr guter Laune verſchiedenen Coſtüms der Masken
Drollige und phantaſtiſche Trachten gefielen am meiſten und buntſcheckige Pierrots, Polichinelle, Harlekine und an⸗ dere dergleichen Masken wurden allemal mit lautem Geläch⸗ ter empfangen.
Einige davon machten ihre Späße mit den Zuſchauern, beſonders mit dem weiblichen Theile derſelben, und manches
mit den Sänftenträgern, war die Volksmaſſe aber und ergötzte ſich an den nicht wenig.
heitere Scherzwort ward gewechſelt, denn Bury iſt von jeher


