Teil eines Werkes 
1. Th. (1857)
Entstehung
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rung von ihrem Vater, welcher that, als ob er durch die ihm gemachte Mittheilung höchlich überraſcht würde, ſeinen Mündel gutmüthig ausſchalt, endlich aber ſich erbot, ſich mit ſeiner Tochter über den Gegenſtand zu beſprechen.

Er beſprach ſich auch wirklich mit ihr und als er fand,

daß ſie entſchloſſen war, Gage abzuweiſen, dafern er ihr

ſeine Hand böte, überhäufte er ſie mit einer Flut von Vor⸗ würfen und Schmähungen.

Aber Scheltworte und Drohungen fruchteten eines ſo wenig wie das andere. Clara ließ ſich zu weiter nichts be⸗ wegen, als höchſtens dem jungen Manne am nächſtfolgenden Tage eine letzte Unterredung zu bewilligen.

Die Unterredung fand ſtatt.

Gage bot Clara ſeine Hand. Sie lehnte dieſelbe ab, indem ſie erklärte, ſie verſtehe die ihr angethane Ehre voll⸗ kommen zu würdigen und ſey dankbar dafür. Dabei geſtand ſie auch offen, daß Maſter Monthermer ihr durchaus nicht gleichgiltig ſey, daß aber die Ungleichheit zwiſchen ihnen von der Art ſey, daß eine Verbindung dadurch unmöglich gemacht werde. Auch ſeh er noch nicht alt genug, um zu wiſſen, welche Perſon eine paſſende Lebensgefährtin für ihn ſehn werde.

Auf ſeinen Knien, mit Betheuerungen und Thränen be⸗ kämpfte Gage dieſe Gründe, ſo gut er konnte, und bemühte ſich, Clara's Feſtigkeit wankend zu machen.

Alles aber war vergebens und endlich, um dem pein⸗ lichen Auftritt ein Ende zu machen, ſagte Clara:

»In einem Jahre ſind Sie einundzwanzig und dann werden Sie das Recht haben, zu handeln wie es Ihnen be⸗ liebt. Wenn Sie dann noch derſelben Geſinnung ſind und es angemeſſen erachten, mich wieder in dieſer Beziehung anzu⸗