Teil eines Werkes 
1. Th. (1857)
Entstehung
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7 Tratten Eben ſo wie ſein verſtorbener Gönner, war er ebenfalls ich ange⸗ Witwer, und hatte ein einziges Kind, eine Tochter, welche er als von gern als Lady von Monthermer geſehen hätte. ern, an⸗ Zu Gunſten von Maſter Fairlies Plan ſprach der Um⸗ ſtand, daß ſeine Tochter Clara, die zu der Zeit, wo Gage nandern von der Univerſität fortgeſchickt ward, gerade achtzehn Jahre njungen zählte, ein außerordentlich ſchönes Mädchen war, hochgewach⸗ ſen, mit dunklem Haar und dunklen Augen, ſchön und eben⸗ ſo viel mäßig gebildet, anmuthig und ſanft. Freimuth und Offenheit 1ſo v thronten auf ihrem Antlitz und die Wahrheit ſprach aus den ht länger 3 Tiefen ihrer zärtlichen ſchwarzen Augen. Nat Miſt S Aus feinerem Stoff geformt als ihr Vater, hatte ſie auch keinen der Mängel, die in ſeiner gröberen Natur zu be⸗ ie Abſicht merken waren. ueberdies war ſie auf das Sorgfältigſte von ihrer vor ngenehn. trefflichen, muſterhaften Mutter erzogen worden, deren Tod

ſehr der⸗ in jeder Beziehung ein ſchwerer Verluſt für Fairlie war.

ert haben* Clara konnte daher wohl ein Gegenſtand der Anziehung für Gage ſeyn, und wenn der junge Mann wirklich ſich ſo

efühle der weit in ſie verliebte, daß er ſie zu ſeiner Gattin wählte, ſo

eſe Gewi⸗ zweifelte ihr Vater nicht daran, daß ſie ihre hohe Stellung

dunhas 1 auf vollkommen geeignete Weiſe ausfüllen würde.

ʒunign. Und hierin hatte er Recht.

vünſchte er Wenn aber Maſter Fairlie irgend eine Mitwirkung zur

dies wer Vollführung ſeines Planes von Seiten ſeiner Tochter erwar⸗

chtheil u tete, ſo war er ſehr im Irrthum. Clara fiel es nicht im

icht auf mindeſten ein, dem jungen Manne Netze zu ſtellen und das,

was ſie von ſeinem Thun und Treiben in Oxford gehört, 1 hatte ſie ſtark zu ſeinen Ungunſten eingenommen.

ut Deshalb ging ſie ihm ſo viel als möglich aus dem Wege,

welhem trotz aller ihrer Bemühungen aber, ein Zuſammentreffen zu

en.