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aber Sie erwarten doch nicht, daß ich Ihnen glauben ſoll. Sie nehmen Ihr Geld viel zu ſehr in Acht, als daß Sie es verlieren koͤnnten. Ich muß heute Abend zu einem beſondern Zweck tauſend Pfund haben. Und wenn Sie mir die viertauſend nicht geben wollen, ſo muß ich die kleinere Summe haben, und ſetze Ihnen da⸗ fur die Juwelen zum Pfande.“ Und ſie zog ein Kaͤſt⸗ chen mit Diamanten hervor.„Sehen Sie,“ ſetzte ſie hinzu, indem ſie ſie ihm zeigte,„ſie ſind beinahe das Doppelte werth.“
„Sie ſind ſehr glänzend,“ verſetzte er, ſie mit dem Blicke eines Kenners anſehend,„doch ich kann Ihre Herrlichkeit das Geld nicht borgen.“
„Herr Scarve,“ ſagte Lady Brabazon,„ich habe heute Abend eine Schuld zu zahlen— und wenn ich nicht zahle, ſo iſt mein Ruf gaͤnzlich verloren.“
„Der Ruf Ihrer Herrlichkeit als puͤnktliche Zahlerin
wird durch den Aufſchub einer Nacht ſchwerlich leiden,“ ſagte Scarve trocken.
„Aber dies iſt eine Ehrenſchuld!“ ſagte Lady Bra⸗ bazon.„Ich will meine Juwelen in weniger als einer Woche wieder einloͤſen.“
„O wenn es eine Ehrenſchuld iſt, das iſt ganz et⸗ was anderes,“ ſagte der Geizhals.„Dies iſt gewiß ein ſehr praͤchtiger Diamantenſchmuck, er muß Ihrer Herr— lichkeit ſehr ſchoͤn ſtehen. Wollen Sie mir die Gefaͤllig⸗ keit erweiſen, ihn einmal anzulegen?“


