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„Gewiß, Herr Scarve, wenn Sie es wuͤnſchen,“ verſetzte Lady Brabazon herablaſſend.
„Ich weiß nicht, was ich am meiſten bewundern ſoll, Ihre Hertlichkeit oder die Diamanten,“ ſagte der Geiz⸗ hals galant.
„Der alte Thor iſt in mich verliebt,“ dachte Lady Brabazon;„ich muß meinen Vortheil benutzen.— Sie ſind ſehr guͤtig, Herr Scarve,“ ſetzte ſie laut und mit bezauberndem Laͤcheln hinzu— ein Laͤcheln, welches in ihren juͤngern Tagen nie ſeinen Zweck verfehlt hatte.
„Es muͤßte ſeltſam zugehen, wenn ich es nicht waͤ⸗ re gegen eine ſo bezaubernde Perſon, wie Ihre Herr⸗ lichkeit ſind,“ verſetzte der Geizhals mit widerwärtigem Lacheln, welches ſeinen verwelkten Zuͤgen ſehr uͤbel ſtand.
Lady Brabazon ſchlug die Augen nieder.
„Ich vergeſſe beinahe, was mich hieher fuͤhrte, ſagte ſie nach einer kurzen Pauſe, waͤhrend welcher ſie hoffte, daß der Geizhals ſo galant fortfahren werde, wie er be⸗ gonnen.
„Ein Beweis, daß es nicht von großer Wichtigkeit ſein kann,“ ſagte Scarve;„aber Ihre Herrlichkeit haben mich um eine Gunſt gebeten, und ich will Sie dagegen auch um eine bitten. Ich bin kuͤrzlich in meinen liebſten Erwartungen getaͤuſcht worden, meine Tochter will nicht nach meinen Wuͤnſchen heirathen. Was ſoll ich thun? Ich bin zu alt, um wieder zu heirathen.“


