fuhr der Kraämer fort;„doch ich moͤchte gerne den Na⸗ men der Tochter Ihres Herrn wiſſen, wie heißt ſie?“
„Hilda,“ antwortete Jacob.
„Hilda! mein Seel! ein ſehr ſeltſamer Name,“ rief Miſtreß Deacle.
1„Seltſam freilich, aber ſehr lieblich,“ ſeufzte Tho⸗ maſine.
„Wahrſcheinlich ein Familienname,“ ſagte der Kraͤ⸗ mer.„Miß Hilda iſt gewiß ein ſehr reizendes Weſen, nicht wahr, Jacob?“
„Sie iſt reizend,“ wiederholte Jacob mit Nachdruck.
„Wohl nicht immer beſonders huͤbſch angezogen,“ murmelte der Krämer, als ſpraͤche er mit ſich ſelber und ſetzte dann laut hinzu:„Sie iſt eine gute Partie, Jacob — eine ſehr gute Partie, und wahrſcheinlich iſt ſie ſchon verſagt, oder hat einen Liebhaber, he?“
„Nein,“ antwortete Jacob,„wenn es nicht vielleicht Ihr naͤchſter Nachbar der Barbier Peter Pokerich iſt.“ Und er brach in ein lautes Gelächter aus.
„Peter Pokerich!“ ſchrie Thomaſine, indem ſie auf⸗ ſprang und einen troſtloſen Ausdtuck annahm.
„Gott ſei uns gnaͤdig! Was haſt Du vor, Tom⸗ my?“ rief der Krämer erſtaunt.
„Frage mich nicht, Vater,“ entgegnete die junge Dame, nach Luft ſchnappend gleich einer tragiſchen Schau⸗ ſpielerin, und mit der Hand uͤber die Stirn fahrend, als wollte ſie das Haar wegſtreichen, obgleich ihre nußbraunen Locken zierlich unter einer huͤbſchen Muͤtze geordnet waren. „Sagen Sie mir, Jacob,“ ſetzte ſie ſeinen Arm ergrei⸗ fend, hinzu,„iſt mein— iſt Peter— iſt er Hilda Scar⸗


