Teil eines Werkes 
1. Bd. (1843)
Entstehung
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Wie großes Mitleid habe ich mit ihr. Ein ſo liebli⸗ ches Geſchoͤpf, und ſie hat einen ſolchen Tyrannen zum Vater.

Sie wird nicht uͤbel behandelt, Miß, erwiederte Jacob muͤrriſch;und ſie iſt nicht ſo ſehr zu bedauern, wie Sie glauben; auch iſt mein Herr keinesweges ein Ty⸗ rann, Miß.

Werden Sie nicht boͤſe, Jacob, fiel der Seiden⸗ händler ein, indem er ein Glas vollſchenkte und ihm hin⸗ reichte.Die Weiber glauben immer von ihren Vätern, ihren Männern oder Bruͤdern uͤbel behandelt zu werden nur nicht von ihren Liebhabern; nicht wahr, Ja⸗ cob?

Von mir, mein Lieber, kann gewiß Niemand ſagen, daß ich mich beklage, ſagte Miſtreß Deacle.

Auch von mir nicht, Vater, ſetzte Thomaſine hin⸗ zu;und was die Liebhaber betrifft, ſo weiß ich nichts davon, und wuͤnſche auch nichts davon zu wiſſen.

Mein Seel! wie Ihr auch gleich Alles auf die Spitze ſtellt, entgegnete Deacle heftig.Kein Menſch ſagt, daß eine von Euch ſich beklagt. Die alte Dame, Jacob, die ich immer mit der Tochter ihres Herrn ſehe, kann doch nicht ihre Mutter ſein?

Sie iſt ihre Tante, entgegnete Jacob.

Von vaͤterlicher Seite?

Von muͤtterlicher.

Das dachte ich mir. Und ihr Name?

Jacob ſah aus, als wollte er ſagen:Was geht Sie das an? Doch er antwortete:Miſtreß Clinton. Sie werden mich fuͤr ſehr neugierig halten, Jacob,