Teil eines Werkes 
1. Bd. (1843)
Entstehung
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Augen blinzelnd.Sie halten ſich einen Privatkeller, he? Ganz recht, Jacob. Auch eine Privatſpeiſekammer, ſollte ich denken. Sie konnten auch nicht von dem leben, was Herr Starve Herr Scarve wollte ich ſagen Ihnen gibt. Unmöglich, Jacob, unmoͤglich. Trinken Sie noch ein Glas, Jacob, Ihr Herr muß ſehr reich ſein, he? Ich weiß nicht, verſetzte Jacob, nachdem er das Glas geleert;er lebt nicht wie ein reicher Mann. Darin bin ich nicht Ihrer Meinung, Jacob; ent⸗ gegnete der Seidenhaͤndler;er lebt wie ein Geizhals und die Geizhälſe ſind ſtets reich. Kann wohl ſein, erwiederte Jacob ſich wegwen⸗ dend. Halt, halt, rief der Kraͤmer,Sie muͤſſen erſt die⸗ ſen Krug leeren, ehe Sie gehen. Sind Sie der einzige Diener im Hauſe? Der einzige maͤnnliche Diener, entgegnete Jacob mit einem Ausdruck, als ob ihm die Frage nicht recht ge⸗ falle;doch zuweilen kommt eine Scheuerfrau und alles Uebrige thun die beiden Damen ſelber. Selber! rief Miſtreß Deacle.Wie ſchrecklich! Schrecklich, in der That! wiederholte Thomaſfine mit einem theatraliſchen Ausdruck des Abſcheues. Ich moͤchte wohl einmal das Innere von dem Hauſe

Ihres Herrn ſehen, Jacob, fuhr Miſtreß Deacle fort. Sie wuͤrden nicht wuͤnſchen, den Beſuch zu wieder⸗ 1 holen, Madame, wenn Sie einmal dort geweſen, ant

wortete er trocken. Ich hoffe der Geizhals behandelt doch ſeine Tochter nicht ſchlecht, ſagte Thomaſine.Das arme Weſen!