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Jetzt kam der Seidenhändler mit dem Kruge zuruͤck, deſſen ſchäumende Oberflaͤche machte, daß Jacob die Lip⸗ pen ableckte. Als Deacle dieſe Wirkung bemerkte, laͤchelte er ſchlau.
„Aha! Jacob,“ ſagte er, indem er einen mitleidigen Ton annahm,„ich fuͤrchte, Sie bekommen nicht viel ſol⸗ ches Getraͤnk bei Ihrem Herrn. Er braut nicht allzu⸗ ſtark— nicht zu viel Malz und Hopfen, he?“
„Das iſt wahr genug, Herr,“ verſetzte Jacob muͤr⸗ riſch.
„Bekommen Sie denn uberhaupt Ale, Jacob?“ fragte Miſtreß Deacle.
„Nein!“ erwiederte Jacob in ſo heftigem Tone, daß die gute Dame erſchrak, und die ſchoͤne Thomaſine einen Schrei ausſtieß.
„O Himmel!“ rief Miſtreß Deacle,„wie hat der Menſch mich erſchreckt. So bekommen Sie alſo kein Ale — Jacob ſchuͤttelte den Kopf—„auch kein Duͤnnbier—“ eine zweite Verneinung—„und was trinken Sie denn, da von Wein und andern geiſtigen Getränken keine Rede ſein kann.“
„Ingwerbier,“ verſetzte Jacob,„und davon noch
wenig genug.“
„Das glaube ich wohl,“ ſagte Deacle liſtig.„Ei, Freund Jacob, das mag gut genug ſein für Ihren Herrn, aber nicht fuͤr Sie. Ihre Naſe wuͤrde dei ſo duͤnnen Ge⸗ traͤnk nicht ihre ſchoͤne Farbe behalten.“
Ein ſeltſames Lächeln zog uͤber Jacob's Geſicht, und
er beruͤhrte ſeine Naſe mit dem Finger.
„Ich verſtehe,“ verſetzte ber Seidenhaͤndler mit den


