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aus Neugierde entſprangen. Peter Pokerich, der ein Jahr zuvor ſeine Lehrzeit beendet, hatte ſich zu jener Zeit in Little Sanctuary niedergelaſſen und ſein Geſchaft war ſchon in gutem Gange, da er die Peruͤcken der Rechtsge⸗ lehrten zu friſiren hatte, welche Weſtminſter Hall beſuch⸗ ten. Er war ein huͤbſches, gewandtes Kerlchen mit keiner geringen Meinung von ſich ſelber, ſowohl in geiſtiger als perſoͤnlicher Hinſicht, und da er entſchloſſen war, ſein Gluͤck bei dem ſchoͤnen Geſchlecht zu verſuchen, ſo hatte er anfangs der Tochter des Seidenhaͤndlers, Thomaſine oder Tommy, wie ſie im vertrauten Umgange genannt wurde, den Hof gemacht; und ſeine Aufmerkſamkeiten, wie ſehr deutlich war, wurden nicht ganz unannehmlich gefun⸗ den. Doch gerade als er im Begriff war, ſich zu erklaͤ⸗ ren und um die Hand der ſchoͤnen Thomaſine anzuhalten, ohne an einen Abſchlag zu denken, ſah er zufaͤllig Hil⸗ da Scarve, die Tochter des Geizigen, und da ihre Schoͤn⸗ heit, die in der That hinreißend genug war, um ſelbſt eine kaͤltere Bruſt als die des Barbiers zu ruͤhren, ſein leicht zu entzuͤckendes Herz in Flammen ſetzte, ſo wurde er von dort an ihr Sclave und konmte die gelben Locken, die nuß⸗ braunen Augen, die runden Wangen unb die wohlbeleibte kleine Geſtalt der ſchoͤnen Thomaſine nicht mehr leiden, die ihm einſt ſo anziehend erſchienen waren. Eine andere Ruͤckſicht war auch nicht ohne Gewicht, um in der Schale ſeiner Neigung den Ausſchlag zu geben. Hilda's Vater beſaß, wie man ſagte, unermeßliche Reichthuͤmer; ſie war ſein einziges Kind, wenigſtens hieß es allgemein ſo, und ſie war natuͤrlich die Erbin ſeiner ungeheuren Schaͤtze; und da er uͤberdies ein alter Mann war, ſo konnte es dem


