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nicht auf dieſe Weiſe verſchloſſen hatte, waren ſo dicht mit Staub und Schmutz bedeckt, daß es unmoͤglich war, ir⸗ gend einen Gegenſtand durch dieſelben zu unterſcheiden. Viele Theile des Hauſes waren in baufälligem Zuſtande, und wo der Verfall nicht gefaͤhrlich war, ließ man ſie ſo; wo aber einige Ausbeſſerungen durchaus noͤthig waren, um das Gebaͤude zuſammen zu halten, wurden dieſelben auf die raſcheſte und wohlfeilſte Art vorgenommen. Das Portal allein behielt ſeine urſpruͤngliche Geſtalt. Es ragte weit über die Thuͤr hinaus und war mit dem Wappen ei⸗ nes fruͤheren Beſitzers verſehen, mit ſtark hervorſpringen⸗ dem Schnitzwerk in Eichenholz verziert, und von zwei ſchoͤn gearbeiteten weiblichen Figuren getragen. Alle un⸗ tern Fenſter waren mit ſtarken Gittern verſehen und gleich den obern mit jahrelang angehaͤuftem Staube geſchwaͤrzt. Die Thuͤr war ſelbſt zur Tageszeit beſtändig verriegelt, und das ganze Gebaͤude hatte ein ödes, unheimliches und gefaͤngnißartiges Anſehen.
Scarve's Nachbar gegenuͤber, der ſo neugierig war, wie es Nachbarn gewoͤhnlich ſind, und der ein Seiden— haͤndler Namens Deacle war, pflegte mit ſeiner Frau und Tochter, die ebenſo neugierig waren, wie er ſelber, Stun⸗ den damit hinzubringen, um zu entdecken, was in der Wohnung des Geizigen vorgehe. Doch ihre Neugierde wurde ſelten eder nie befriedigt, außer wenn ſie gelegent⸗ lich ein Mitglied der Familie ausgehen oder zuruͤckkehren ſahen. Ein anderer Beobachter der geheimnißvollen Woh⸗ nung war Peter Pokerich, ein junger Barbier und Fri⸗ ſeur, der das Haus neben dem Seidenhaͤndler einnahm, deſſen Beweggruͤnde aber nicht gleich denen der Andern
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