Teil eines Werkes 
1. Teil (1827)
Entstehung
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Was kann ich thun? entgegnete ſie mit einem Seufzer; wie kann ich entrinnen, oder wohin ſollte ich fliehen?

Der traurige Ton, mit dem das ungluͤckliche Weib dieſe Worte ſprach, erſchuͤtterte mich tief und innig.

Wenn mein Beiſtand Ihnen von Nutzen ſeyn kann, rief ich, ſo befehlen Sie uͤber mich. Ich will Sie beſchuͤtzen, bis wir meinen Beſtim⸗ mungsort erreichen, und dort werden Sie ſchon Mittel finden, in Ihre Heimath zuruͤckzukeh⸗ ren.

Heimath! rief ſie im Tone der Bitterkeit. Ich habe keine Heimath. Der Kummer uͤber meine Flucht hat meine Eltern getoͤdtet! Nein! ich habe keine Heimath!

Sie ſenkte das Haupt und ritt ſchweigend mir zur Seite, bis wir an eine Meierei kamen, wo wir die Nacht zu bleiben beſchloſſen. Nach⸗ dem wir hier zu Abend gegeſſen, und uns dann allein befanden, ſagte ſie: Don Eſteban, ich vanke Ihnen fuͤr das großmuͤthige Anerbieten Ihres Beiſtandes, aber was Sie fuͤr mich erwaͤhl⸗ ten, paßt nicht fuͤr mich. Nachdem ich ſo viel gelitten und alles verloren habe, was einem