Teil eines Werkes 
1. Teil (1827)
Entstehung
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Es ſieht ja wahrhaftig aus, als wäre es irgend einer Blende in dem Kloſter des heiligen Domi⸗

nic entſprungen. Ich glaube, der Menſch koͤnnte eine Seele im Fegfeuer trefflich vorſtellen. Meint Ihr nicht auch?

In dieſem Augenblicke ſchien der Geiſtliche zu bemerken, daß der Schelm uͤber ihn lache, und naͤherte ſich uns daher, aber der Zagal wech⸗ ſelte ſogleich den Gegenſtand des Geſpräches, und that, als ob er ſeine eigene Geſchichte erzaͤhle.

Ich heiße Anton, ſagte er, und bin ein Andaluſier, aus Sevilla gebuͤrtig. Ihr kennt das Sprichwort: Quien no ha visto à Sevilla no ha visto maravilla!(Wer Sevilla nicht ſah, hat kein Wunder geſehen.) Dort iſt ein Thurm, la Giralda, von deſſen Spitze man die halbe Welt uͤberſehen kann; auf eben dieſer Spitze kann ein ganzes Kavallerie⸗Regiment, 800 Mann ſtark, ohne Schwierigkeit und in völliger Schlachtordnung manövriren.

Sennorito, rief der Mozo, ſeyd ſo gut, ihn bei der Jacke zu zupfen.*) 4.

*) Dies wird einiger Erklärung beduͤrfen. Wie bei den Franzoſen die Gaskogner, ſo ſind bei den Spaniern die Andaluſier ganz allgemein in dem Rufe luͤgenhafter Uebertreibung. Ein Prie⸗ ſter, der ſich dieſer Nationalſchwäche wohl be⸗