Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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Dem Grafen war es recht angenehm, daß ſeine plötzlich ſo thätige Frau ihm alle Sorgen abnahm, er fühlte aber Langeweile und ein fortwäh⸗ rendes Unbehagen. Frau von Richtern ſagte von ihm:Er iſt zu ſchwach, das Leben anzugreifen, deshalb greift es ihn ſo an!.

Er ſank, während ſeine Frau in der übung ihrer Seelenkräfte immer mehr und mehr erſtarkte, immer tiefer und tiefer. Auguſte ſelbſt fürchtete, daß er ganz geiſtesſchwach werden werde.

Schluß.

So feſt auch Johannes an ſeinem ſich ſelbſt zur Pflicht gemachten Entſchluſſe hielt, endlich konnte er doch mit Beſtimmtheit annehmen, daß er nun nicht länger zu zögern brauche, der ſo lange ſchon und ſo innig Geliebten die ernſte Frage: ob ſie auch den Muth habe, ihre ganze Zukunft für immer an die ſeine zu knüpfen, vorzulegen. Er that

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