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war von ſteter Angſt und einem unausſprechlichen Kleinmuth gepeinigt, der alle ſeine Kräfte erſchlaffte, ſeinen ohnehin ſchwachen Geiſt ganz zu ertödten drohte.
„Wozu ſich um ſeine Geldangelegenheiten küm⸗
mern!“ ſagte er, wenn ſeine Frau, die, nachdem
die erſten Tage nach Hartlinger's und Enmiliens
Tode verfloſſen waren, ein wahrhaftes Bedürfniß fühlte, zu handeln, thätig einzugreifen, ihn ermahnte, Etwas zur Rettung des ihnen bis jetzt noch geblie⸗ benen Vermögens zu thun, und fügte kleinlaut hin⸗ zu:„Ach, laß mich doch, es hört ja doch Alles auf!“
„Nun, ſo muß ich mich der Sache annehmen!“ rief da eines Tages Auguſte aus, und der Graf antwortete:
„Thue, was Du willſt, Auguſte, aber laß mich in Ruhe!“
Und die Gräfin ließ ihren Gemahl in Ruhe, aber ſie ſelbſt ruhte nicht, ſie ergriff mit Eifer die Ordnung ihres ſehr zuſammengeſchmolzenen Ver⸗ mögens und ſchrieb deshalb auch an Frau von Rich— tern, dieſe um ihren Rath und Beiſtand zu bitten.—
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