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den Mond!— er verhöhnte mich nicht durch hellen Glanz, er lächelte nur freundlich auf mich herab, ohne meine Geſtalt, meine verunſtaltete Geſtalt an's Licht zu ſtellen!— O, wie ſehnte ich mich nach der Wiederkehr meines Freundes am Himmel, dieſes ſtillen Gefährten meiner ein⸗ ſamen Spatziergänge, dem Vertrauten meiner Schmerzen,— wie unglücklich war ich am Tage, wie troſtlos in mondlos finſterer Nacht!——— Da— o Bruder!— wie ſoll ich Dir beſchrei⸗ ben, was ich empfand, als ein Menſch, ein Mann, ſchön, groß,— ſo ganz das Gegentheil von mir, ſich mir freundlich nahte!—
Nicht Nitleid ſprach ſein Auge, kein kränken⸗ des Mitleid verriethen die Worte, welche er an mich richtete,— nein, o nein! er ſprach zu mir wie zu jeder Andern!—
Jetzt, Bruder, jetzt erſt fühlte ich die Wahr⸗ heit, daß uns ein Gott geſchaffen habe!— Ich wußte, wer dieſer Gott ſei,— denn ich empfand, was Liebe iſt!— Was war mir jetzt noch der Mond,— und
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