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Ahnung von dem, was ſie bezweckte,“ ſagte er; „als ſie aber dieſen Morgen nicht kam und trotz meines Pochens und Rufens ihre Kammer verſchloſſen blieb, ich keine Antwort erhielt, ließ ich die Thüre öffnen,— ihre Kammer war leer,— auf dem
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Tiſche aber lag dieſer Brief.— Nimm ihn mit Dir, Eglantine, jetzt werden ſchwere Augenblicke folgen,— geh', Eglantine!— Die menſchlichen Richter werden
ihre Pflichten thun—“.
„Darf ich nicht Dir, der Mutter jetzt zur Seite ſtehen?“ bat Eglantine ſchüchtern; Johannes aber erwiderte feſt:
„Nein, Eglantine,— nicht jetzt,— nicht hier,— ich brauche jetzt Ruhe,— Feſtigkeit!— O geh' geh
Sie blickte ihn fragend an.„Wann ſehe ich Dich wieder?“ flüſterte ſie innig.
„Bald, recht bald! Aber nun geh'!“ rief er, ſich ängſtlich umſchauend.
Eglantine ging, in ihrer Hand das Vermächtniß der Unglücklichen.— Oben auf dem Schloſſe fand
ſie die Gräfin in Thränen.
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