ſagte er; fam und wotz er uſhuſn ich die Thite — auf den ihn mit Dir, lick folgen,
Richter werden
ſebt zur Seit
ſohannes aber
nicht hier,—
Wann ſehe ich
eh!“ rief er,
s Vemächtniß
Schloſe fund
„Nun?“ rief dieſe ihr entgegen,„wie fanden Sie die Leiche?“—
„Hier, dieſen Brief hinterließ die Unglückliche!“ erwiderte Eglantine; die Gräfin wandte ſich ſchau— dernd ab.
„O, wie gräßlich! ich will, ich mag nichts mehr von ihr wiſſen!“
Eglantine ging in ihr Zimmer; dort iniete ſie nieder, betete lange und inbrünſtig für die Dahin— geſchiedene, ſchloß die Thüre ihres Zimmers, öffnete den Brief und las:
„Mein Bruder! Schmähe nicht Deine un— glückliche Schweſter, weil ſie von Euch gegangen iſt ohne Abſchied, ohne Reue, ohne Schmerz!— Ohne Abſchied!— wozu auch ſollte ich Abſchied nehmen,— ich ſchied ja gerne! Euch aber hätte ich dadurch gekränkt, und in der letzten Stunde ſeines Lebens kränkt man nicht gerne.
Ohne Reue?— ja, ohne Reue, denn ich ſcheide gerne!
Ohne Schmerz, denn ich entfliehe einer Hölle,
um— wenn auch eine zweite, gewiß aber keine


