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Eglantine ſah mit thränenvollem Blicke zu dem Geiſtlichen auf.„Johannes!“ flüſterte ſie,„ich will Emilie ſehen,— einen Kranz....“ Sie konnte nicht weiter ſprechen, Thränen erſtickten ihre Stimme.
Johannes nahm ſie in ſeine Arme, feſt drückte er ſie an ſeine Bruſt; ſo ſtand er, den Blick nach Oben gewandt, ſtill betend.
Da flüſterte Eglantine:„Dein Glaube macht
mich ſtark, Johannes! O, laß mich feſt, feſt an Deinen Glauben halten!“
Er drückte einen Kuß auf des gläubig zu ihm aufblickenden Mädchens Stirne, dann ſagte er:„Laß uns zur Schweſter gehen!“
Hand in Hand traten Beide vor die Entſeelte hin.— Der Arzt hatte ſich mit den Frauen ent⸗ fernt; ſie waren allein,— und ſiehe,— auf den im Leben ſo oft durch Haß, Mißgunſt und inneres Leid entſtellten, verzerrten Zügen lag jetzt ein Friede, ein Friede, der ſie im Tode verſchönte.— Beide ſahen, Beide fühlten dies.— Lange blickten Beide ſie ſchweigend an, dann ſagte Johannes mit erhobe⸗ ner Stimme:
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