Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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Zur Todten? rief entſetzt die Gräfin, und ſchon war Eglantine an der Hausthüre.Was ſoll ich nun thun? fragte ſich ſelbſt unſchlüſſig die Gräfin; und plötzlich von einer entſetzlichen Angſt ergriffen, flog ſie, ſo ſchnell ſie nur konnte, den Schloßberg hinauf.

Eglantine eilte die Treppe, die zu dem obern Stock führte, in der Pfarrwohnung hinauf und trat in die Stube ein. Dort fand ſie die alte Mutter wimmernd, wie ein Kind; im Nebenzimmer lag die entſtellte Leiche der Tochter; der Dorfarzt und einige Frauen umſtanden dieſe.

Wo iſt Johannes? rief Eglantine, ſich um⸗ blickend.

Ach, das iſt ſo traurig, ſo traurig! jammerte eintönig die alte Frau.

Wo iſt der Paſtor? rief Eglantine noch ein⸗ mal in leidenſchaftlicher Angſt.

Da öffnete ſich die Thüre von Johannes' Zim⸗ mer, er ſelbſt erſchien, dort ſtehen bleibend, auf der Schwelle.

Angſtvoll blickte Eglantine zu ihm auf, wie er

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