Eglantine aber trat erbleichend näher, und Un⸗
glück ahnend, fragte ſie:„Der Fritz, des Grafen Diener?— und aus Berlin— allein?“
„Ja, das iſt auch wahr!“ rief die Gräfin,
„allein?— das iſt auffallend! Wo iſt er denn? was will er? was bringt er für Nachrichten aus Berlin, von Georg?— mein Gott, wo iſt er denn?— Stehe nicht ſo blaß da, wie eine Bild⸗ ſäule, ich will es wiſſen!— geſchwind,— was iſt geſchehen?— Schaff' Fritz her! geſchwind, ge⸗ ſchwind!!“
„Hier iſt er ſchon!“ rief das Mädchen, und Fritz trat vor.
„Nun, nun!“ rief Auguſte.
„Ach, gnädige Frau Gräfin!“ Und ſtammelnd erzählte der immer mehr und mehr erbleichende Diener:„Was ſoll ich ſagen, der Herr Graf und ich,— das heißt, der Herr Graf ſchickt mich,— ich ſoll der Frau Gräfin berichten, daß— daß— daß in Berlin der Teufel los ſei! Ach, das war ein Schießen, ein Morden, und der Herr Graf und ich mitten drin!“
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