Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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b— dem Sophe

dpr— eem Stolz

hor Aber—

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Arthur wollte der Gräfin ſo gerne zeigen, daß er ſie durchſchaue, aber die unerklärliche Macht, die dieſe Frau über ihn beſaß, verwandelte ſeinen Spott in Zärtlichkeit; er verachtete ſie, ſuchte, wünſchte, ſie bis auf's Innerſte ihrer Seele zu verwunden, ihre Eitelkeit zu kränken, und doch konnte er den Blick nicht von ihr wenden, doch ſuchte er ihrer Hand zu begegnen, doch ſchmeichelte er ſich, wünſchte er, ſie dem Ruſſen treulos zu machen.

Clara ſpielte die Leidende, die Unterdrückte; ſie ſchien ihrem Gatten mit ſcheuer Furcht zu ge⸗ horchen, und blickte dann und wann verſtohlen, mit den zärtlichſten Blicken, nach Arthur hin. Sie ſprach wenig, aber ſobald ſie ein Paar Worte ſagte, die ſie mit Lebhaftigkeit hervorſtieß, oder ihre melodiſche Stimme dabei erhob und wieder ſinken ließ, fühlte auch Arthur ſein Herz erbeben.— Einigemale ſchien ſich Clara ſelbſt zu vergeſſen, ſie gerieth in Affect, ihre Augen blitzten; Waldburg's Blick hing mit Aufmerkſamkeit an ihren Zügen; ein ſcheuer Seiten— blick traf ihn, und ein heftiger Huſtenanfall hinderte

ſie an der Fortſetzung ihrer Rede. Sie hielt das