Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

28

Lächeln die Gräfin, welche leidend auf dem Sopha lag.— Er hatte ſich zwar vorgenommen, dem Stolz des Grafen mit kaltem Spott zu begegnen, aber— wo war der ſtolze Blick, das kalte Lächeln des Grafen geblieben?—

Waldburg's Außeres hatte ſich in den drei Jah— ren, wo Arthur ihn nicht geſehen hatte, merklich ver⸗ ändert. Um zehn Jahre ſchien er gealtert; ſein Haar war ergraut, ſeine Züge waren ſcharf geworden.— Arthur vergaß faſt ſeinen Haß und fühlte Mitleid mit ſeinem Feinde.— Aber ſchnell ſchwand dieſe Regung wieder, als er öfter, tiefer in das Auge des Grafen blickte, das feſter, ſtolzer, ruhiger wurde, je länger Arthur ihm gegenüberſtand. Wald⸗ burg nahm nun auch wieder eine gnädig- herab— laſſende Freundlichkeit gegen Arthur an, das reizte dieſen..

Clara hatte dagegen Arthur's Gruß mit einem Blick des Einverſtändniſſes erwidert und hatte als⸗ dann einen ſcheuen Seitenblick auf ihren Mann ge⸗ worfen, der ruhig in den Zeitungen blätterte; viel⸗

leicht, um Faſſung zu gewinnen.

Arthur nſe duch hhmi in irlicht ſt bi uf ihre Eitelit glit nicht hand zu be n, ſie den

Clara ſe ſchien horchen un en zirllich wnig, abt ſte nit Let

Stinme d

zuh Auth

ſih Cara

ihn Aug Aufnerſa

ſt an d