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mit Veli um freien Abzug. Dieſer wurde ihnen durch eine ſchriftliche Acte gewährt und da von Parga un⸗ terdeß eine guͤnſtige Nachricht eingegangen war, wo⸗ nach die Stadt ſich zur Aufnahmr der Sulioten be⸗ reit erklaͤrte, ſollte Photos die Ungluͤcklichen dahin fuͤhren.
Ehe jedoch noch die bisher freien Krieger das geliebte Vaterland verließen, fuͤgte Samuel in der Kapelle feierlichſt Drakos und Kaidos Haͤnde zu⸗ ſammen und ſegnete den ehelichen Bund mit ergrei⸗ fender Rede. Dann nahm er Abſchied von ſeinen Lieben und auch Dimos Zerwas und Moſcho ſagten den Ihrigen fuͤr dieſes Leben Lebewohl. Sie woll⸗ ten des Vaterlandes Fall nicht uͤberleben und von freier Erde noch entſchweben nach jenem ewig freien Reiche und keine Bitte vermochte ſie abzubringen von ihrem Entſchluſſe.
Nit blinkenden Waffen geſchmuͤckt zogen Pho⸗ tos und die Neuvermaͤhlten ihren Landsleuten mu⸗ thig voran, ein neues Vaterland ſich zu ſuchen, thrä⸗ nenden Auges Abſchied nehmend von dem alten Ge⸗ liebten und wie ſie einige Stunden entfernt von ihm waren, ruͤckten die Tuͤrken ein, um Beſitz von St. Veneranda zu nehmen.
Ein ſeltſamer Anblick uͤberraſchte jedoch die ro⸗ hen Söhne des feurigen Propheten und die Alba⸗ neſen erſtaunten, ſcheu ſchlagend das Kreuz.— Auf einem großen Kaſten, bis am Rande mit Pulver ge⸗ fullt, ſaß der Prieſter in geiſtlichem Ornate die bren⸗ nende Lunte in der Hand und ihm zu Seiten Moſcho und Dimos Zerwas im kriegeriſchen Schmucke und
in der M Ale drei ſi den Regur Sclaben, ner Gnade „Nur digen“ ſtige Serl fri! Iſ follen, hab Seelen zu ſchweben uber dem blicken de kaum wa fen und weihten„ In Kinder, i wirklich? einer Na hefteit un Sonne ſe die Schu Weſten n „La dem Geli treten, b ſie unter hier iſt d jiehen;


