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er hatte den Abzug nach Parga noch nicht bewerk⸗ ſtelligen koͤnnen, und wenn die Tuͤrken auch St. Ve⸗ neranda nicht eroberten und ſich blos auf eine ernſte
Blokade beſchraͤnkten, waren in der Feſte doch zu viel
muͤßige Eſſer, als daß man in Beruͤckſichtigung dieſer, ſich lange zu halten vermochte. Doch nichts deſto weni⸗ ger verlor der junge Polemarch den Muth und die Hoffnung, noch ſeine Landsleute und das Vaterland zu retten. Trotzig verweigerte er deshalb auch jede Uebergabe dem Paſcha, und es ſleigerte ſich dadurch deſſen Zorn ſo ſehr, daß er große Belohnungen ſei⸗ nen Kriegern verſprach, wenn ſie St. Veneranda ein⸗ nehmen wuͤrden, Gold unter ſie warf, und jeden Su⸗ lioten in Stuͤcke zu reißen drohte, der in ſeine Ge⸗ walt moͤchte gelangen.
Mit wahrer Menſchenverſchwendung leitete Aly den Angriff auf St. Veneranda, die Tuͤrken und Albaneſen thaten ihre Schuldigkeit, jedoch vermoch⸗ ten ſie nicht gegen die Felſen und den Enthuſiasmus der Palikaren zu ſiegen. Samuel hatte des heiligen Kreuzes Fahne auf die Kapelle geſteckt und hoch flat⸗ ternd im ſpielenden Winde, begeiſterte ſie die Su⸗ lioten im Kampfe mit ſtets neuer Staͤrke, und nach ſiebenſtuͤndigen furchtbarem Feuer ſah ſich auch der ſtolze blutgierige Paſcha mit den Truͤmmern ſeiner Armee zum ſchimpflichen Ruͤckzuge genoͤthiget.— Seine Wuth war grenzenlos; er war vor Zorn der Worte nicht maͤchtig und ſich auf ein Pferd werfend, uͤberließ er Veli das fernere Verfahren und ſprengte nach Jannina.
Hier ſollte zuerſt die Familie des Polemarchen ſeine Rache kuͤhlen; er hatte furchtbare Martern er⸗
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