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Kiapha aus mit den Tuͤrken Unterhandlungen. Schnell verließ er nun Parga und eilte nach jener Feſte; aber Kutſonikas hatte ſchon mit Velis Bewilli⸗ gung und ſeiner ganzen Phara Kiapha verlaſſen und auch den ſonſt tapfern und edlen und zahlreichen Stamm Zerwas bewogen, mit ihm zu ziehen und nur Dimos Zerwas war allein von ſeiner Phara noch in der Feſtung geblieben. Durch dieſen Ver⸗ luſt war die Mannſchaft auf ein geringes geſchmol⸗ zen, und da Kiapha uͤberhaupt ſchwer zu verprovian⸗ tiren, fuhrte Photos die ganze Beſatzung und die vielen Greiſe, Weiber und Kinder, benutzend die lan⸗ gen Winternachte, gluͤcklich nach St. Veneranda, um von hier aus die Schwachen deſto ſicherer nach Parga leiten zu koͤnnen, und uͤberließ Kiapha den Flammen. Kaum war indeß die Vereinigung ſämmtlicher Sulioten bewirkt, als Aly Paſcha ſelbſt in Suli ein⸗ traf. Die Belagerung währte ihm zu lange und die Nachrichten von des Polemarchen Beginnen, trafen ſo verſchieden und widerſprechend ein, daß er ſich an Ort und Stelle ſelbſt wollte uͤberzeugen. Schrecklich wuͤthete er, als er den Plan des Polemarchen er⸗ fuhr und was dieſer ſchon vollbracht; er beſchuldigte Veli der Verraͤtherei und es kam zu einem harten Wortkampfe zwiſchen Vater und Sohn. Aber hier⸗ mit war nichts weiter gethan; wollte er ſiegen, mußte er handeln, und als daher die erſte Hitze verbrauſt, nahm Aly ſeine ganze Armee, gegen achtzehntauſend Streiter, ſie ſelbſt anfuͤhrend gen St. Veneranda. Obgleich Photos die Ueberzeugung hatte, von ſeiner Felſenfeſte jeden Sturm der Tuͤrken abſchlagen zu koͤnnen, kam ihm Aly doch zu uͤberraſcht; denn


