ſeits. Saͤe hier den goldnen Saamen des Guten und vermeide das Böſe, dann wirſt du dort be⸗ lohnende Fruͤchte erndten, und in deinem letzten Augenblicke nicht zittern vor Gottes Vergeltung! Aber nur der, welcher ſtark in ſich ſelbſt iſt, wandelt feſt auf der Bahn der Gerechten!— Zum Dritten nun, glaube an die Wuͤrde der Frauen! und ehre dieſe, wie dich ſelbſt. Sie ſind das Diadem des Erdballs! denn in ihrem Gefolge findeſt du die Tu⸗ gend, die Schoͤnheit, und die Treue, geſchmuͤckt mit den Perlen der holden Unſchuld und reizenden Anmuth. Zwar ſind auch unedle Steine gefaßt in das herrlich prangende Geſchmeide der Erde; aber die Edlen uͤberſtrahlen den matten Schimmer der Unechten, und dieſe heben nur den Glanz jener zur höhern Glorie. Ein edles Weib perſoniſicirt auf Er⸗ den die Verheißungen des Paradieſes; in ihren Ge⸗ fuͤhlen legte der Schoͤpfer ſeine Liebe, ſeine Reinheit, und die zauberiſche Anziehungskraft, die uns hinreißt, ſeine Schoͤpfung und die Frauen zu verehren; in ih⸗ ren Koͤrpern gab er uns den Genuß ſchwelgender Wonne, und in ihren zarten Seelen ſpiegelt ſich uns das wohlwollende Auge Gottes. Wie die Sonne klar leuchtend am blauen Firmament von keinem Woͤlkchen getruͤbt, die Knospe der Lilie erbricht und ihren Balſamduft zieht in den Aether, ſo ſtrahle ſtets die Wuͤrde der Frauen in dein Herz, und ſo ſpende ihnen deine Verehrung. Glaube an ihre
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


