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an den Jubel, den ſeine Rückkehr zu ſeinem Berufe im elterlichen Hauſe erwecke— aus ſeligem Entzücken wurde er wieder hinüber getragen in das Reich des Traumes.
Andern Morgens ſchrieb Jvo einen Brief nach Hauſe, worin er mit tiefem Ernſte und ſiegesfroher Zerknirſchung die Rückkehr zu ſeinem Berufe verkündete und die Hoheit ſeines Wirkens pries. Was er aus Nachgiebigkeit gegen ſeine Eltern nicht thun konnte, das hatte er jetzt aus freier Selbſtbeſtimmung vollführt. Als er wiederum an dem Briefſchalter ſtand und das Schreiben durch den Schieber hinabrauſchte, da deuchte ihm dieß wie der ſcharfe Schnitt eines Richtſchwertes, er hatte ſich ſelbſt das Urtheil geſchrie⸗ ben und vollzogen; kopfſchüttelnd ging er nach dem Kloſter zurück, die Kraft ſeines Weſens war zerbrochen und klaffte im Zwieſpalte aus einander. Mit allem Aufgebot ſeiner Willenskraft gab er ſich nun wiederum dem Studium hin, es gelang ihm für einige Zeit Friede und Beruhigung darin zu finden.
Zu Hauſe erregte der Brief das höchſte Entzücken. Kaum war die erſte Freude der Botſchaft vorüber, da lächelte die Mutter oft ſchmerzlich vor ſich hin; ſie ging gedankenvoll im Hauſe umher und redete wenig. Oft ließ ſie ſich Abends, wenn ihr die Augen übergingen, den Brief von Emmerenz vorleſen, und wenn ſie an die Stelle kam: „Ich will mein Leben Gott opfern, der mir es gegeben; ich will Euch, meine liebe Mutter, die höchſte Freude Eures Lebens gewähren,“ da ſeufzte Chriſtine ſchwer.
Einſt am Samſtag Abend ſaßen Chriſtine und Emme⸗ renz bei einander und ſchälten Kartoſſeln auf morgen, Em⸗ merenz hatte den Brief wieder vorgeleſen, und ſie ſagte nun:
„Bas, es iſt mir immer, als ob Ihr Euch nicht grund⸗ müßig freuen könntet, daß der Jvo Geiſtlich wird; ſaget's nur frei von der Leber weg, ich merk's wohl, vor mir brauchet ihr ja kein Hehling haben.“
„Du haſt recht, guck, ich will dir's nur ſagen, vor


