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Auerbach's Dorfgeschichten
Entstehung
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du haſt da lutheriſch und katholiſch unter einander gebracht, der Wein iſt eine gemiſchte Ehe.“

„Wenn die Mäuß' ſatt ſind, nachher ſchmeckt das Mehl bitter,“ erwiederte die Wirthin.

„Wiſſet ihr was?“ rief Conſtantin,„jetzt trinken wir warmen Wein“

„Du haſt g'nug für heut,“ ſagte Bärbele.

„Was wir nicht trinken, ſchütten wir in die Schuh. Heut wollen wir einmal einen Commers halten, du biſt doch auch dabei, und du, und du?“

Alles nickte bejahend und Florian ſang

Bruder trink einmal, Wir ſeind ja noch jung,

Im Alter iſt es immer

Für Sorgen Zeit genung. Denn der gute Weine Iſt für gute Leute, Bruder laß uns heute Froh und fröhlich ſein.

Als der warme Wein kam, ſang Conſtantin, mit den Füßen ſtampfend und mit den Fäuſten auf den Tiſch ſchlagend:

J und mein altes Weib,

Können ſchön tanzen!

Sie nimmt den Bettelſack,

J nehm den Ranzen.* Schenk mir einmal bairiſch ein,

Bairiſch wollen wir luſtig ſein:

Bairiſch, bairiſch, bairiſch wollen wir ſein.

Sie ging wohl in die Stadt,

J bleib da draußen;

Was ſie erbettelt hat,

Thur ich verſaufen.

Schenk mir einmal bairiſch ein u. ſ. w. 19