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der Aloys auch ſingen und jetzt paßte es erſt ganz auf das Marannele. Er ſummte immer, ohne daß er es wußte
vor ſich hin:
Ach wie bald, ach wie bald Schwindet Schönheit und Geſtalt. Thuſt Du ſtolz mit Deinen Wangen, Die wie Milch und Purpur prangen, Ach, die Roſen welken all.
In Stuttgart angelangt, ſprach er nicht mehr mit der Wache am Tübinger Thor und der an der Kaſerne, er ſchaute wie ein Verbrecher kaum auf. Acht Tage mußte er im„dritten Grad,“ in einem finſtern Gefängniſſe, ſeine Rauferei abbüßen. Oft war er ſo ungeduldig und wild, daß er ſich an der Wand den Kopf entzwei rennen wollte, dann aber lag er wieder faſt Tag und Nacht im halben Schlaf.
Als er aus dem Gefängniſſe kam und auf ſechs Wochen in die Strafklaſſe eingetheilt wurde, die ſich keine Stunde von der Kaſerne entfernen darf, ſondern immer zum Appell bereit ſein muß, da verfluchte er ſeinen Vorſatz, daß er zum Militär gegangen war und ſich ſo noch auf ſechs Jahre an die Heimath gebunden hatte. Er wäre gern fort, fort, ſo weit als es ging.
Da kam eines Tags Mutter Marei mit einem Briefe von ihrem Mathes aus Amerika. Er hatte vierhundert Gulden geſchickt, damit ſich der Aloys einen Acker kaufe, oder wenn er zu ihm wolle, ſich mit dem Gelde vom Militär losmache.
Der Aloys, der Mathes vom Berg mit ſeiner Frau und ſeinen acht Kindern, darunter auch die Mechtilde, wanderten noch dieſen Herbſt gemeinſchaftlich nach Ame⸗ rika aus.
Als Aloys auf der See war, da ſummte er oft die Strophe des allbekannten Liedes vor ſich hin, er verſtand ſie erſt jetzt recht:
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