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— Dein Vater, er liegt ſo warm im Strome.—— Aber wie konnte ich wiſſen, daß er mein Vater war?— —— O! O!— der Strom— das Waſſer— gib mir Waſſer!“
Ich eilte mit Waſſer zu ihr, und Gott weiß, daß große Thränen in die Schale fielen, als ich ſie ihr brachte. Eine Weile war ſie nun wieder ſtill, dann aber begann ſie wieder hin und her zu ſchwatzen. Ich wußte nicht, was ich mit ihr anfangen ſollte; da ich aber ein wenig Fliederthee und Hofmann's Tropfen im Hauſe hatte, ſo dachte ich: es kann doch wohl nicht ſchäden. Und ſo kochte ich ihr Thee und gab ihr von den Tropfen ein. Sie kam bald in Schweiß und ſchlief dann gegen Mor⸗ en ein.
Den ganzen folgenden Tag war ſie ruhig, aber ſo matt, daß ich ſie nicht allein laſſen konnte. Ich nahm alſo von ihrem Gelde und kaufte dafür einige kleine Nothwendigkeiten. Am Nachmittage war ſie ſchon wieder ſo gut, daß ſie ein wenig Bouillon trank, den ich ihr ge⸗ kocht hatte; und wir ſprachen lange über ihre Angelegen⸗ heiten. Ich rieth ihr, nach Oerebro oder in die dortige Gegend zu reiſen und ſich Condition zu ſuchen. Dahin aber wollte ſie nicht. Sie ſagte ſelbſt, daß ſie nach Gefle reiſen wollte. Vorher aber müßte ſie noch eine Menge Sachen verkaufen. Wir wurden einig, daß ſie bis dahin zu mir ziehen ſollte. Ich kannte eine Frau, die einen Trödelkram hatte, ſehr gut, und verſprach ihr den Verkauf zu beſorgen.
Am folgenden Tage gingen wir mit einander aus. Als ſie ein wenig in der friſchen Luft gegangen war, wurde ſie immer hurtiger, und obgleich ſie noch blaß war, ſo war ſie wirklich ſchoͤn, ſo daß alle Leute, die uns begegneten, ſie angafften. Mir war recht angſt, daß ihr dies ſchlecht gefallen und ſie wieder anfangen möchte traurig zu ſein. Doch ſie ſchien ſich nicht daran zu kehren, ſondern rückte nur das ſchöne große Tuch, das ſie um den Kopf hatte,


