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Es geht an : ein Gemälde aus dem Leben / von C. J. L. Almquist
Entstehung
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worden. Dann ſagte ſie auch, die Polizeibedienten hätten geſagt, ein großer Dieb wäre als Herr gekleidet oft im Fane geweſen. Darum wollten ſie ſie vor die Polizei holen. Als wir mit einander redeten, ſo kam ein junges Mädchen. Sie ſah ſehr traurig aus und fragte, ob die Mamſell noch nicht zu Hauſe wäre. Ich erfuhr, daß ſie bei der Mamſell Marie die Aufwartung hatte. Da ſagte ich:Komme Sie mit mir, liebe Jungfer, ſo ſoll Sie. erfahren, wo Mamſell Marie iſt. Wir ſprachen auf der Diele lange mit einander. Sie wußte die ganze Geſchichte. Jener Oſſizier hatte an der Hornsſtraße Zimmer gemie⸗ thet, und ſie waren gute Freunde geweſen. Zuletzt war der Offizier⸗ weggereist und ein halbes Jahr weggeblieben. In dieſer Zeit war ſie bei der Mamſell Marie Aufwär⸗ terin geworden. Dieſe war damals oft traurig geweſen und hatte geweint. Damals hatte ſie kein Menſch weiter beſucht, als ein alter Herr, der in dem Hauſe wohnte. Aber eines Tages, da Mamſell nicht zu Hauſe war, ſo war ein junger Offizier gekommen und hatte nach dem Fräulein gefragt. Sie verſtehen wohl jetzt, wie die Sache zuſammenhängt. Aber das arme Mädchen konnte es nicht verſtehen. Sie hatte geantwortet, daß dort kein Fräulein wohnte, ſondern nur eine Mamſell. Sie wußte nicht ein⸗ mal ihren Namen. Da hätte der Offizier ſich genau er⸗ kundigt, wie ſie ausſähe, und geſagt, er glaubte ſie zu kennen. Am Abende, da die Mamſell zu Hauſe war und der alte Herr bei ihr ſaß, kam ein Knabe mit einem Briefe. Der alte Herr hatte den Brief genommen und die Aufſchrift geleſen. Da war er blaß geworden wie eine Leiche, und hatte die Mamſell gebeten, die Thür zu dem äußern Zimmer, in welchem das Mädchen ſaß, zuzu⸗ machen. Da hatte ſie gehört, wie die Mamſell weinend geſagt hatte, ihre Mutter wäre ein Fräulein. Nachher aber hatte ſie nichts weiter gehört, als daß die Mamſell mein Vater! gerufen und nach Hülfe geſchrien hätte. Es geht an⸗ 19