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Es geht an : ein Gemälde aus dem Leben / von C. J. L. Almquist
Entstehung
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ſie ja ſchon früher geſehen, und nach ſeinem Tode Sie wiſſen wohl, wen ich meine; es iſt nicht gut von Solchen

ſo ſpät Abends zu reden was wollte ich ſagen? ja,

da war ſie ſehr krank, und ich wachte zwei Nächte bei ihr. Da ging dort mehrmals des Tages ein junger Offi⸗ zier und fragte, wie ſie ſich befände. Die Aufwärterin ſagte mir, daß ſie dem Offizier einen Brief von dem Tod⸗ ten gebracht hätte Gott gebe ihm Ruhe! Ich hörte auch, daß er ihr andere Zimmer geſchafft hätte, als ſie wieder beſſer war, denn dort wollte ſie nicht mehr woh⸗ nen. Er hatte auch vas Kind in das Kinderhaus ge⸗ ſchafft, obgleich es ihr ſehr ſchwer geworden ſein ſoll, es von ſich zu laſſen.

Nachher hatte ich ſie ſehr oſt geſehen, aber immer ſo fein und geputzt, wie eine Prinzeſſin. Und ſelten ſah ich ſie zu Fuß, ſondern meiſtens zu Wagen. Ich habe ſie immer ganz gut erlannt, denn ſie ſieht Einen anders an, als Andere ſehen. Nun, nun! dachte ich manchmal, die Arme fliegt wohl jetzt bis ſie ſich die Flügel verbrannt hat. Ich wünſche wohl keinem Menſchen etwas Böſes, aber ſo iſt's ſchon mit ſo Manchem gegangen.

Als ich zu dem Hauſe an der Högbergsſtraße kam, wo ſie wohnte, ging ich in die Küche. Von dem Pienſt⸗ mädchen des Wirthes erfuhr ich, daß die Polizei ihr Zim⸗ mer viſitirt, und daß der Wirth jetzt den Schlüſſel in Händen hätte. Das Dienſtmädchen ſchien ihr nicht gut zu ſein, obgleich ich nicht glaube, daß ſie dem Mädchen etwas zu Leide gethan hatte. Sie ſagte, es wären ſo viele Mannsleute zu ihr gegangen, und des Nachts hätten ſie oft an die Thür und an die Fenſterladen geklopft. Die Polizeibedienten hätten geſagt, ſie hieße nicht Marie Ap⸗ pelberg. Das wußte ich ſchon. Sie hätten geſagt, die rechte Marie Appelberg hätte einem Herrn in der nörd⸗ lichen Vorſtadt viel Geld geſtohlen, wäre mit einem fal⸗ ſchen Paſſe nach Rußland gefahren, und hätte ſich dort Fräulein genannt. Jetzt wäre ſie von dort zurückgeſchickt