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Man ſagt, ein dünner Flor deckt Europas Zukunft und hindert uns, deutlich zu unterſcheiden, welche Geſtal⸗ ten uns hinter demſelben winken. Ich glaube es. Der Flor iſt nicht ganz durchſichtig: an mehreren Stellen hängt die ſchöne Draperie in etwas dichteren Fäden herab, als an anderen, und iſt dort um ſo weniger zu durchſchauen. Es wäre niederträchtig, wenn wir in ſo hohen Gegenſtän⸗ den Neugierde hegten; vermeſſen, wenn wir mit Beſtimmt⸗ heit ausſprechen zu können behaupteten, was hinter dem Schleier in einer noch ungeborenen Zeit lebt, welche Gott nicht ohne Urſache zur Hälfte bedeckt hat. Dennoch aber iſt es nothwendig und des Menſchen würdig, von dem Wege, den wir ſelbſt und unſere Kinder wandern ſollen, ſo viel zu ahnen, als nothwendig iſt, um die richtige Bahn zu betreten. Das Beſondere, was in der Zukunft uns be⸗ gegnen wird, kann und darf kein Menſch wiſſen; doch das Allgemeine— der Weg ſelbſt— wird uns deutlich ange⸗ wieſen. Denn der geheimnißvolle Flor iſt nur zur Hälfte ein neidiſches und undurchdringliches Gewebe: er läßt uns den Weg erkennen, verhüllt jedoch die Partien an der


