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lieblichem Zauber gefangen, und zog ihn mit jedem Augenblick tiefer in ihre Schlingen.—
Gismonda. So wird Manfredo jetzt bei Iſabellen liegen— der Treuloſe! der einſt in dieſen Armen, von der Liebe Gluͤck berauſcht, mir ewige Treue ſchwur, und ſo eulos ſeine Schwuͤre brach!—
uhaldo(duͤſter). Ach! Gismonda. Doch wozu ſoll das Dir, mein Lieber? Das Vergangene ſey
vergangen— ubaldo. Nein! es ſey nicht ver⸗ gangen!—
Gismonda. Und warum nicht, da mich das Gegenwaͤrtige ſo ſehr begluͤckt? — Ich mache keinen Anſpruch an den Fuͤrſten. Er liebt ſeine Gemahlin, die ſchon das Pfand ſeiner Liebe ſichtbar un⸗ ter ihrem Herzen trägt. Ihre Kinder wer⸗ den uͤber Faenza alsdann herrſchen, und— Ubaldo(raſch). Nein! das ſollen
ſie nicht!


