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Der wandernde Schatten oder die Mahnung aus der Todtengruft : und andere Geschichten aus dem Mittelalter / von I. Albiny
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freundlich immer wieder fullte⸗ F Ihre Au⸗ gen warfen Strahlen,— Ubaldo war jetzt leicht zu entzunden. Ein ſüßer Tau⸗ mel bemaͤchtigte ſich ſeiner Sinne,— die

Graͤfin benutzte den berechneten Augenblick,

— und der ſchoͤne Juͤngling lag in den Armen einer wolluͤſtigen Bacchantin.— Glut verſchmolz in Glut— Flamme er⸗ goß ſich in Flamme— Entzuͤcken rang mit Entzuͤcken,—— und ſanftes Ermat⸗ ten kroͤnte die kuͤhnſten Wuͤnſche.———

Sie hielt ihn feſt— ſie rang mit

ihm um den Preis— ſie ermattete ihn mit feurigem Zuvorkommen—— ſie feierte einen dreifachen Triumph———

und Ubaldo ermuͤdet in ihren Armen.— So fand ihn die Morgemöthe, und weckte ihn mit lieblichem Koſen. Er ſah ſich an Gismonda's Seite, und konnte ih⸗ ren Armen nicht entfliehen.

Sie erwachte von ſeinen Kuͤſſen zu neuen Freuden.— Sie hielt ihn mit