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Der wandernde Schatten oder die Mahnung aus der Todtengruft : und andere Geschichten aus dem Mittelalter / von I. Albiny
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nicht. Sie ahnete ſeine Unzufriedenheit und zog ihn nach und nach zu ſich.

Gismonda war klug und verſchlagen; ſie fand bald Ubaldo's ſchwache Seite auf. Sie kam ihm entgegen, und er wurde zutraulich.

Allmaͤhlig kamen beide ſic ſo naht, daß ſie ohne Bedenken ſich die Haͤnde rei⸗ chen konnten. Um deſto ſicherer zu gehen, that die Graͤfin den erſten Schritt, bei welchem ſie nichts wagte, und Ubaldo war ſonach gezwungen, den zweiten Schritt zu thun, wie das ganz 2 war.

An einem ſchoͤnen Abende ſaßen beide in der Graͤfin Kabinet zuſammen. Per⸗ lender Wein ſchaͤumte in den Bechern, die ubaldo hitzig leerte, u und die Se